... und die heutige Beschreibung dazu:
Erste Erwähnung 1547 „Wersched“. Gehörte zu Isenburg-Grenzau. Die Grafen von Isenburg übertrugen Kurtrier einen Anteil des Zehnten von Wirscheid, vor 1674 einen weiteren an die Pfarrei Nauort. Die Gemeinde liegt eingebettet in einer Hangmulde. Angrenzende Wälder bieten ideale Wandermöglichkeiten in der abseits von Durchgangsstraßen gelegenen Wohngemeinde
...und 1956 hörte sich das so an:
Wirscheid, im westlichen Teil des Kannenbäckerlandes an der von Bendorf-Sayn zum Sayntal führenden sogenannten Bimsstraße und im Bimsgebiet des Raumes Nauort, Caan, Stromberg gelegen, gehört zum Kirchspiel Nauort. Es liegt idyllisch, ringsum von Wald umgeben, mit einer Talöffnung zum etwa 4 km entfernten Sayntal. Obwohl früher fast ein reines Bauerndorf, ist die männliche Bevölkerung heute größtenteils in den Keramikbetrieben des Kannenbäckerlandes und den Baugewerben des Neuwieder Gebietes beschäftigt.
Nicht nur die Sprache hat sich verändert.....