Im Herzen des Kannenbäckerlandes

Kurzportrait Wittgert

21. Oktober 2016

Erste Erwähnung „Widechinrode“ 1298
Bis 1664 zu Isenburg-Grenzau gehörend. Die Grafen von Isenburg – einem der ältesten mittelrheinischen Grafengeschlechter, die bereits im 9. Jahrhundert genannt werden – waren auch Vögte über das Dietkirchener Stift, das die Grundherrschaft über das Kirchspiel Breitenau besaß, das zugeleich Wittgert mit einschloß.

Mit dem Erlöschen der Isenburger Grafenlinie ab 1664 zu Kurtrier gehörend.

Ab 1802 Besitz des Grafen von Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg, beide Linien vereinigten sich 1806 zum Herzogtum Nassau.

Ab 1866 zu Preußen gehörend – 1869 Provinz Hessen-Nassau (Regierungsbezirk Wiesbaden und Kassel). Ab Februar 1867 (bis 1885) entstanden im Regierungsbezirk Wiesbaden 12 Landkreise, darunter der Unterwesterwaldkreis mit den Ämtern Montabaur, Selters und Wallmerod.

1974 wurde der Unterwesterwaldkreis mit dem Oberwesterwaldkreis zum Westerwaldkreis zusammengelegt.

Seit 1971 gehört Wittgert zur Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach zusammen mit den Gemeinden Alsbach, Breitenau, Caan, Dessen, Hundsdorf, Nauort, Oberhaid, Sessenbach und Wirscheid.

Wittgert liegt am Fuße des Westerwaldes an einem flachen Hang des Saynbaches an der Kreisstraße 128, ca. 4 km von der Töpferstadt Ransbach-Baumbach.

Öffentliche Einrichtungen
Grillplatz, Schinderhanneshütte, Basektball- und Bolzplatz, Sporthalle mit Mehrzweckteil.

Routenplaner

  Optionen anzeigen

Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2016

Kommentare sind geschlossen.