Im Herzen des Kannenbäckerlandes

Informationen des Standesamt

24. Oktober 2016

Wo bekommt man Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden?

Diese Urkunden sind dort anzufordern, wo der Personenstandsfall eingetreten und beurkundet worden ist.

Soweit also die Beurkundungen innerhalb des Standesamtsbezirk Ransbach-Baumbach vorgenommen wurden, werden diese Urkunden auch vom Standesamt in Ransbach-Baumbach ausgestellt.

Hierzu gehören die Gemeinden Alsbach, Baumbach, Breitenau, Caan, Deesen, Hundsdorf, Nauort, Oberhaid, Ransbach, Sessenbach, Wirscheid, Wittgert.

Änderungen durch die Gebietsreform ab dem 01.04.1972 sind hierbei zu berücksichtigen.

Daher gelten hier folgende Ausnahmen:

1. Für alle Personen, die vor dem 01.04.1972 in den Gemeinden Kammerforst, Hilgert, Stromberg geboren oder gestorben sind, werden die Geburts- und Sterbeurkunden bei unserem Standesamt in Ransbach-Baumbach ausgestellt.

2. Für alle Personen, die nach dem 01.04.1972 in Kammerforst und Hilgert geboren oder gestorben sind, werden diese Urkunden nur vom Standesamt in Höhr-Grenzhausenausgestellt.

3. Für alle Personen, die nach dem 01.04.1972 in Stromberg geboren oder gestorben sind, werden diese Urkunden nur vom Standesamt in Bendorf/Rhein ausgestellt.

Ab 01.01.2009 gibt es keine Abstammungsurkunden mehr!!!

Es werden nur noch beglaubigte Kopien der Geburtseinträge oder Geburtsregisterauszüge erstellt.

Ab 01.11.2014 werden auch keine beglaubigten Ablichtungen der Familienbücher, sondern nur noch beglaubigte Eheregisterauszüge erstellt. Diese erhalten Sie beim Standesamt des Eheschließungsortes.

NEU: Online beantragen über das landesweite System „rlpDirekt“.

 

Was ist bei der Anmeldung der Eheschließung zu beachten?

  1. Zuständig für die Entgegennahme der Anmeldung der Eheschließung ist der Standesbeamte, in dessen Bezirk einer der Verlobten seinen Wohnsitz hat.
    Hat einer der Verlobten mehrere Wohnsitze, oder hat ein Verlobter einen anderen Wohnsitz als der andere, so haben die Verlobten unter mehreren hiernach zuständigen Standesbeamten die Wahl.
  2. Die Verlobten sollen die beabsichtigte Eheschließung persönlich bei dem Standesbeamten anmelden. Ist einer der Verlobten hieran verhindert, so hat er eine schriftliche Erklärung darüber abzugeben, dass er mit der Anmeldung der Eheschließung durch den anderen Verlobten einverstanden ist (Vollmacht). Vordrucke sind beim Standesamt erhältlich. Die Vollmacht muss alle für die Anmeldung der Eheschließung erforderlichen Erklärungen des nicht erschienenen Verlobten enthalten.
    Kann aus wichtigem Grund keiner der Verlobten vor dem Standesbeamten erscheinen, so können sie die Eheschließung auch schriftlich oder durch einen Vertreter anmelden. Dabei müssen alle für die Anmeldung erforderlichen Erklärungen für beide Verlobten abgegeben werden. Die schriftliche Anmeldung muss von beiden Verlobten unterschrieben sein. Ein Vertreter muss Vollmachten beider Verlobten vorlegen.
  3. Eine Ehe soll nicht vor Eintritt der Volljährigkeit eingegangen werden. Das Familiengericht kann auf Antrag Befreiung erteilen, wenn der Antragsteller das 16. Lebensjahr vollendet hat und sein künftiger Ehegatte volljährig ist.
  4. Eine Ehe darf nicht geschlossen werden zwischen Verwandten in gerader Linie und zwischen voll- und halbbürtigen Geschwistern. Die gilt auch, wenn das Verwandtschaftsverhältnis durch Annahme als Kind erloschen ist.
  5. Eine Ehe darf nur eingehen, wer ledig ist oder dessen Ehe durch Tod aufgelöst oder durch rechtskräftiges Urteil geschieden, aufgehoben, bzw. für nichtig erklärt worden ist.
    Ist ein Ehegatte rechtskräftig für tot erklärt, so darf der andere Ehegatte eine neue Ehe eingehen.

 

Was müssen die Verlobten bei der Anmeldung der Eheschließung vorlegen?

  1. Wenn Sie außerhalb der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach gemeldet sind, eine Bescheinigung der Meldebehörde, aus der ihre Vor- und Familiennamen, Ihr Familienstand, Ihr Wohnort und Ihre Staatsangehörigkeit ersichtlich sind (Aufenthaltsbescheinigung); bei mehreren Wohnsitzen auch eine Bescheinigung der Meldebehörde, in deren Bezirk der Verlobte seine Hauptwohnung hat.
  2. Wenn Sie noch nicht verheiratet waren, zusätzlich zu der Bescheinigung nach Nummer 1, einen aktuellen begl. Auszug aus dem Geburtsregister.
  3. Wenn Sie schon verheiratet waren, zusätzlich zu der Bescheinigung nach Nummer 1 und den Urkunden nach Nummer 2, eine beglaubigte Abschrift aus Ihrem letzten Eheregister mit Auflösungsvermerk. Diese erhalten Sie bei dem Standesamt, wo Sie die Ehe geschlossen haben, nicht bei Ihrem Wohnsitzstandesamt.
  4. Verlobte, die dem Standesbeamten nicht persönlich bekannt sind, sollen einen mit Lichtbild versehenen amtlichen Ausweis (Personalausweis oder Reisepass) vorlegen.
  5. Soweit Kinder der Verlobten vorhanden sind, sollen entsprechende Urkunden vorgelegt werden.
  6. Bei ausländischen Staatsangehörigen sind in jedem Einzelfall auch die besonderen Vorschriften des betreffenden Landes zu beachten. Welche Urkunden und Bescheinigungen vorzulegen sind, bitten wir persönlich bei unserem Standesamt zu erfragen.

 

Was muss ich für einen Kirchenaustritt vorlegen?

Für die Erklärung des Kirchenaustritts ist Ihr persönliches Erscheinen beim Standesbeamten notwendig. Es wäre wünschenswert, wenn Sie den Taufort in Erfahrung bringen könnten. Bringen Sie bitte auch Ihren Personalausweis und wenn Sie verheiratet sind ggfs. Ihr Familienstammbuch bzw. Heiratsurkunde mit.
Die Gebühr hierfür beträgt 30,00 €.
Bei weiteren Fragen stehen Ihnen gerne die zuständigen Sachbearbeiterinnen Frau Fritzen(Telefon 02623 / 86-145) und Frau Kronimus (Telefon 02623 / 86-138) gerne zur Verfügung.

 

Zuletzt bearbeitet: 6. Juli 2018

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